Die HG-Schülerfirma „Global Players S-GbR“ und ihr Spiel „Samana“ - großer Erfolg beim Würth Bildungspreis 2016


Die „Global-Players“ schließen in Stuttgart das erste erfolgreiche Geschäftsjahr der Schülerfirma ab

Mehr als zwei Jahre Arbeit liegen nun hinter der Projektgruppe der Schülerfirma „Global-Players S-GbR“ am Hellenstein-Gymnasium und die Ausbeute dieser langen Zeit kann sich sehen lassen. Für die Produktion und den Verkauf des Brettspieles „Samana“, konnten sich die Schüler neben dem 1. Preis beim entwicklungspolitischen Wettbewerb des Bundespräsidenten, jetzt am letzten Dienstag des Schuljahres, auch noch über die Verleihung des Würth Bildungspreises freuen. Der Würth Bildungspreis wird jährlich an herausragende ökonomische Schulprojekte vergeben. Die teilnehmenden Schulen erhielten ein Jahr lang professionelle Unterstützung bei der Umsetzung ihres Projekts durch das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung.

Die Jury war beeindruckt von der Arbeit der HG-Schülerfirma und verlieh ihr den Titel als zweitbeste Schülerfirma im Land! Die Jugendlichen konnten vor allem durch ihre Vorgeschichte des Indienaustauschs punkten, aber auch die Umsatzzahlen und die entstandenen Strukturen und zahlreichen Kooperationen der funktionierenden Schülerfirma stachen in der Präsentation zwischen denen anderer Schulen hervor.

Schon am frühen Morgen machte sich die Gruppe um die Lehrer Holger Nagel, Ulrike Kocsis, Tobias Steck und Tobias Baumgartner mitsamt Eltern und Schulleiterin Frau Rochau im Bus nach Stuttgart auf. Nach einem Empfang mit Brezeln und frischen Säften, ging es weiter mit dem offiziellen Teil der Preisverleihung. Neben den Ansprachen unserer neuen Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Frau Dr. Susanne Eisenmann und von Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Würth, hatte jede teilnehmende Schule  fünf Minuten Zeit, um ihr Projekt vor dem Publikum aus vielen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft vorzustellen. Am Ende wurden dann, nach einer langen Zeit des Wartens und Bangens, endgültig die Gewinner bekanntgegeben und mit dem „Würth-Oskar“, einer Trophäe in Form des Stiftung Würth Maskottchens, ausgezeichnet. Mit dem glänzenden Bären und vor allem einem ansehnlichen Check über 3000€ unter den Armen konnte die Heidenheimer Delegation am anschließenden Büffet ihren Erfolg angemessen feiern.

Auf der Rückfahrt zur Schule blieb den 10 Gewinnern nur noch der Ausblick auf das nächste Jahr, in dem die Firma, wenn alles gut läuft, unter neuer Regie weiter geführt werden soll. Die neuen Geschäftsführer Jannik Pflieger und Luise Höhsl können nun mit der Unterstützung durch die Einnahmen und Preisgelder getrost ihr neues Amt antreten.

Patrick Vetter