Live aus der College Park High School in Pleasant Hill, California!

Alcatraz

Heute fuhren wir wieder mal mit der BART nach San Francisco und liefen bei sonnigem Wetter zum Pier 33 um dort in das Boot einzusteigen. Das hat aber nicht gleich so geklappt, denn wir hatten zu wenig Erwachsene dabei. Drei Schüler waren zu viel! Deshalb blieben Philipp, Jens und Sina netterweise in San Francisco und haben den sonnigen Tag am Pier 39 genossen. Der Rest der Gruppe machte eine Audioguide-Tour durchs ehemalige Gefängnis auf der Insel, die nur zwei Kilometer von der Küste San Franciscos entfernt liegt. Früher war Alcatraz eine militärische Festung mit Leuchtturm und Mitte des 19. Jahrhunderts brachte man erste Gefangene nach Alcatraz. Danach wurde es lange nicht gebraucht, bis es 1934 wiedereröffnet wurde. 1963 wurde das Gefängnis dann geschlossen und wurde später zum Museum. Viele Mythen und Filme spielen auf der Insel von Alcatraz. Nur ein Fluchtversuch ist möglicherweise gelungen; die drei Gefangenen, die es schafften, aus Alcatraz zu fliehen, werden offiziell bis heute gesucht. Die meisten glauben, dass sie im eiskalten Wasser der Bucht ertrunken sind, aber vielleicht haben sie es ja auch nach Südamerika geschafft! Es hieß: “Break the rules and you go to prison, break the prison rules and you go to Alcatraz.” und somit waren nur die Bösen der Bösen auf Alcatraz, z.B. Al Capone. Nach der Rückfahrt auf der Fähre mit wunderschönem Ausblick auf die Golden Gate Bridge und die Stadt, ging es zu dem berühmten Pier 39. Dort gab es viele süße Läden zum Stöbern und auch ein Hard Rock Café, das vielen gefallen hat. Anschließend haben wir uns in zwei Gruppen geteilt. Gruppe eins ging zur Mall, um noch das restliche Geld auszugeben, und Gruppe zwei fuhr mit dem Bus an einen Strand nahe der Golden Gate Bridge, um schöne Bilder zu machen. Obwohl der Tag mit Problemen gestartet hat, hatten wir alle viel Spaß, und für viele war der Besuch auf Alcatraz ein Highlight des Austauschs. Und endlich konnten wir auch was von der Stadt sehen an unserem ersten richtig sonnigen Tag in San Francisco! Viele liebe Grüße aus dem sonnigen Kalifornien!!

Petra, Jonas, Sina

 

 

 

Angel Island              

Angel Island  ist die Insel vor San Francisco, auf der die Erstaufnahme der Immigranten stattfand. Wir fuhren am Montag mit der BART nach San Francisco, wo wir uns dann auf den Weg zu Pier 39 machten. Um 9:45 Uhr fuhr unsere Fähre los. Nach ca. 15 Minuten erreichten wir Angel Island, wo wir erstmal viele Treppen laufen mussten, bis wir an dem Punkt waren, wo die Führung begann. Zuerst erfuhren wir einiges über die Geschichte von Angel Island. Im Zeitraum von 1910-1940 mussten alle Immigranten, die über den Pazifik kamen, zuerst nach Angel Island, bevor sie in die USA einwandern konnten. Hier wurden sie erst nach Geschlecht, dann nach Rasse und Religion getrennt. Nicht immer wurde ihnen die Einreise erlaubt, sodass einige wieder in ihr Heimatland zurückkehren mussten. Viele mussten eine sehr lange Zeit auf der Insel verbringen. Der Zustand der Unterkünfte war sehr schlecht, weshalb die Immigranten Texte in die Wände einritzten, vor allem viele chinesische Gedichte. Diese konnten wir auf unserer Führung durch die Unterkunft sehr gut betrachten. Als wir durch die Schlafräume liefen konnte man sehr gut nachvollziehen wie das Leben der Menschen zur damaligen Zeit war.
Anschließend kehrten wir zur Anlegestelle zurück, wo wir uns in ein kleines Restaurant setzten. Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, konnten wir noch ein bisschen an der Küste entlang laufen. Um 14:45 legten wir in Richtung San Francisco ab. Von dort stiegen wir nach einem kurzen Aufenthalt am Bahnhof in den Zug nach Pleasant Hill. 

Marco,Sophia,Jannik 

 

San Francisco


Heute, am Donnerstag den 10.03. war geplant, eine Ausfahrt nach San Francisco zu unternehmen. Nach einer, aufgrund des immer noch anhaltenden Jetlags, kürzeren Nacht, traf sich unsere Gruppe an der BART Station in Pleasant Hill. BART (Bay Area Rapid Transit) ist ein Zug bzw. eine S-Bahn, der/die zwischen mehreren Städten in der Umgebung von San Francisco und Oakland hin und her pendelt. Nun stiegen wir also frühmorgens ein und kamen nach einer Fahrt von etwa einer Stunde in San Francisco an. Dort besorgte uns Frau Eber Tickets für die Cable-Car-Bahn, welche direkt neben unserer Station lag. Wir stiegen kurz darauf ein und machten eine relativ interessante Fahrt quer durch San Francisco bis in die Nähe von den Docks. Wir fuhren durch China Town und an der berühmten "Lombard Street" vorbei. Nachdem unser Cable Car die Endstation erreichte, liefen wir bis ans Meer. Von dort aus konnte man Alcatraz und die Golden Gate Bridge erahnen, da es immer stärker regnete! Ja, Regen in Kalifornien, sowas kann durchaus auch passieren. Wir liefen noch eine Weile am Pier entlang, mit der roten Brücke als Ziel. Doch durch den Regen, der uns mittlerweile alle durchnässt hatte, musste uns Frau Eber mitteilen, dass wir nicht mehr bis zur Golden Gate Bridge laufen konnten. Etwas enttäuscht liefen wir nun zum „Palace of Fine Arts“, einem beeindruckenden Pavillon, der für die Weltausstellung von 1915 errichtet wurde. In einem der Gebäude fand eine Ausstellung über Technik bzw. in der anderen Hälfte des Gebäudes über den vierten Teil der bekannten Quadrologie "Tribute von Panem" statt. Doch die meisten nutzten die Gelegenheit im Trockenen und mit freiem WLAN ihre Familien anzurufen, es war ca. halb neun abends in Deutschland. Nach dieser Pause liefen wir zu einer Busstation um von da aus in ein Restaurant im China Town zu laufen. Angekommen im doch sehr exotischen Viertel gingen wir in das Restaurant und bestellten die verschiedensten Gerichte wie Hühnchen, Ente, Krabbenklauen, aber auch ganz normale Frühlingsrollen. Nach diesem sehr interessanten Mittagessen machten wir uns auf zum großen Einkaufszentrum „Westfield Center“ an der Market Street, direkt bei der Haltestelle bei der wir am Morgen angekommen waren. Dort bekamen wir etwas Freizeit, bevor wir abends wieder zurück nach Pleasant Hill fuhren. Trotz des Regens war es für die meisten ein sehr schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken.
Lennart, Karen, Sven

 

College Park High School - Pleasant Hill

Die College Park High School in Pleasant Hill unterscheidet sich sehr von unserem Hellenstein-Gymnasium. Der ganze Campus besteht aus mehreren Unterrichtshäusern, einer Bibliothek, zwei Sporthallen und mehreren Sportplätzen für verschiedenste Sportarten. Alles ist einstöckig und behindertengerecht gebaut, es gibt also keine anstrengenden Treppen (!) zu laufen.
Ein Schultag beginnt normalerweise um 7:50 Uhr, aber für manche, die zum Beispiel noch Musikunterricht haben, auch schon um 7:00 Uhr. Die Stunden dauern montags, dienstags und freitags immer 55 Minuten und die letzte Stunde geht bis 14:40 Uhr. Mittwochs und donnerstags gibt es nur Doppelstunden von 95 Minuten Länge und der Unterricht geht bis 14:36 Uhr. An jedem Tag ist um ca. halb zehn Brunch für zehn Minuten und um 12 Uhr Lunch für 30 Minuten.
In Amerika dürfen die Schüler ihre Schulfächer selbst wählen, damit können sie besser auf ihre Fähigkeiten und Interessen eingehen. Es gibt, außer den Fächern die wir in Deutschland haben, noch viele weitere, wie z.B. Computer Science Software Engineering, Video Production, Theater oder Sportmedizin. Viele Fächer sind auch in mehrere Unterfächer aufgeteilt. Außer Mathe gibt es z.B. auch noch Statistik, Algebra oder Geometrie. Jeder Lehrer besitzt sein eigenes Klassenzimmer, somit mussten wir zu jeder Stunde in ein anderes Zimmer wechseln. Der Unterricht erschien uns meist sehr locker. Die Schüler machten teils ihre Aufgaben und teils saßen sie auch einfach am Handy oder haben mit ihren Freunden geredet. Die Lehrer gingen ab und zu sehr locker damit um und zeigten kein großes Interesse, wenn die Schüler dem Unterricht nicht aufmerksam folgten. Es gab aber natürlich auch Stunden, in denen die Schüler richtiges Interesse zeigten und in denen man wirklich etwas lernen konnte. Es war interessant, die anderen Lernmethoden, Unterrichtsfächer und das Verhalten der Schüler kennen zu lernen. Jedoch war es oft auch etwas langweilig für uns, da wir nichts zu tun hatten.
An diesem Freitag (18.03.) fand ein multikulturelles Fest in der großen Turnhalle statt. Dort führten Schüler mit verschiedenem Migrationshintergrund typische Tänze ihres Landes vor und es wurde auch ein Film über die Probleme, die Einwanderer bzw. auch homosexuelle  Menschen haben, gezeigt. Unser Eindruck war, dass der Umgang mit Menschen, die in irgendeiner Weise anders sind als die Mehrheit, in den USA sehr fortgeschritten ist und für uns ein Beispiel sein sollte.
Tina, Hannah und Dieter

 

Since I arrived here I felt a very welcoming atmosphere, which made me feel very comfortable. I got along with my host family from the very beginning and they also seem to enjoy my company. In our household they have pets that are treated like a normal family member. Everyone is noticed and loved. They also love to visit festivals and have fun at amusement parks. For example the Boardwalk in Santa Cruz, which they took me to for two days.

But they are still busy with their jobs and duties which was one of the same aspects. Everyone still goes to work and it’s difficult to arrange a firm time to eat together. Life seems to have two sides in Pleasant Hill. From the one side it is very quiet and from the other it is very busy. People seem very organized here though and that amazes me. The only negative thing was the windy and rainy weather which came out of nowhere on the time we arrived in Pleasant Hill. I guess I can speak for every German student that we expected a sunny California everyday. But it’s really fun here even if the weather didn't fit the first weekend. It really feels like we are friends that don't need to hold back to say something or to share their opinions. From my point of view this normal and casual behaviour is what makes the difference in a household. I like to get the chance to see how another family in a different country lives like.
Viele Grüße Ioana Balog

Familienleben und Pleasant Hill

Das Familienleben ist ein bisschen anders als das in Deutschland. Sobald Essen bestellt oder gemacht wurde verziehen sich die amerikanischen "Kinder" in ihr Zimmer und spielen Video- Spiele oder schauen Netflix. Wenn das Essen dann fertig ist, wird es verteilt, gleichermaßen wie die Leute im Haus. Es kann zudem vorkommen, dass es keine "richtigen" Getränke im Kühlschrank hat, sondern nur Dosen.  Morgens wird zum Frühstück gleich der TV angeschaltet und läuft fast den ganzen Tag.
Pleasant Hill ist ein sehr schönes Städtchen, wobei das Wort Städtchen nicht ganz zutreffend ist, bei 2000 Schülern an der High School. Die "Stadt" verfügt zudem über eine riesige Einkaufsmall, welche viele verschiedene Läden beinhaltet.
Nicolas Dammann

Reise un Welcome-Party

Am Tag unserer Abreise haben wir uns alle um 10.30 Uhr am ZOB in Heidenheim getroffen. Die meisten waren aber schon etwas früher da um sich einen guten Platz im Bus zu reservieren und ihre Sachen im Bus zu verstauen. Dann hat sich jeder von seinen Eltern verabschiedet und wir haben uns auf den Weg nach München gemacht. Nach ungefähr 2 Stunden sind wir dann endlich in München angekommen, dann haben wir unser Gepäck abgegeben und unsere Tickets bekommen. Jetzt mussten wir durch einige Kontrollen durch. Sven hatte noch Wasser im Rucksack, woraufhin man gleich einen Drogentest bei seinem Rucksack gemacht hat! Nachdem Sven seine Tasche wieder hatte, hatten wir noch Zeit uns im Flughafengebäude umzusehen. Danach war dann auch schon Boarding und jeder hat seinen Platz bekommen. Als jeder seinen Platz hatte ist das Flugzeug endlich losgeflogen. Zum Glück hatte es in den Flugzeugen kleine Monitore auf denen man Filme schauen konnte, sonst wäre einem der Flug noch länger vorgekommen. Nach 12 Stunden sind wir dann endlich am Flughafen in San Fransisco angekommen. Nachdem wir gelandet sind mussten wir noch durch in paar Kontrollen. Am Ausgang angekommen warteten dann schon alle Gastfamilien auf uns und brachten uns zu sich nach Hause. Am Samstag fand dann die Welcome-Party statt. Ein paar Eltern hatten einen Raum bei Fuddrockers reserviert, das ist ein typisch amerikanisches Burger Restaurant wo sie die Burger und alles andere sehr frisch machen und man sogar ein Pfund Burger bestellen kann. Dass sind fast 450 Gramm nur Fleisch. Nachdem dann jeder sein Essen bestellt hatte haben wir uns alle an einen Tisch gesetzt und haben zusammen gegessen und neue Freundschaften geschlossen. Wir haben viel geredet und viel gelacht. Zum Nachtisch gab es dann Cupcakes und andere amerikanische Desserts.
Philipp Griesbach