Mumbai 2018 – wieder eine Begegnung der Herzen!

 

Bereits zum sechsten Mal fand der Besuch von 16 Schülern*innen des Hellenstein-Gymnasiums an der Delhi Public School in Navi Mumbai / Indien statt. Obwohl sich Mumbai immer mehr zu einer eher typischen Metropole entwickelt, ist doch noch Vieles positiv indisch geblieben: Das Leben pulsiert in bunten Farben und exotischen Gerüchen, Menschen quellen durch die Straßen, dazu übervoll beladene Fahrzeuge, ein Meer an Taxis, das immer währende Hupkonzert, dazwischen Kühe und Karren. Ein Chaos für jeden Außenstehenden, das doch immer wieder funktioniert und sich plötzlich in Wohlgefallen auflöst. Unverändert positiv ist auch nach wie vor die übergroße Herzlichkeit und die grenzenlose Gastfreundlichkeit der indischen Familien: Jeder deutsche Schüler wird wie ein eigenes Kind in der Familie aufgenommen, behütet und umsorgt. Viele Sehenswürdigkeiten werden besucht, es wird viel getanzt und gelacht, abends kommt man oft erst gegen Mitternacht ins Bett. Auch die Teilnahme am indischen Schulunterricht ist ein fester Bestandteil des Programms und die Unterschiede zum deutschen System überraschen jedes Mal aufs Neue. Aufgrund der unterschiedlichen Kulturen ist das gegenseitige Verständnis nicht immer ganz einfach und die vielen neuen, ungewohnten Eindrücke zeigen nach und nach ihre Wirkung. Das alles haben die HG-Schüler*innen mit Bravour gemeistert. Wir freuen uns aufs nächste Mal.

Tobias Baumgartner und Barbara Wacker

21.10.2018 - Gurudwara Tempel

Am Sonntag morgen haben sich alle Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Gastfamilien auf den Weg zum Gurudwara Tempel gemacht. Dort angekommen musste jeder seine Schuhe und Socken ausziehen und Füße und Hände waschen. Nachdem wir ein Kopftuch aufgesetzt hatten, sind wir in den Tempel gegangen und haben zugeschaut wie alles abläuft. Danach sind alle in einen großen Raum gegangen, in dem man kostenlos Essen bekam.

Am Mittag hat dann wieder jeder etwas anderes gemacht. Jana, Nora und ich waren mit unseren Austauschpartner in einem großen Einkaufszentrum shoppen.

20.10.2018 - Iskon-Tempel

Am Samstag dem 20.10.2018 waren wir den ganzen Tag in den Familien. Jana und ich waren bei Karina zu Besuch, während unsere Austauschpartnerinnen auf einem Geburtstag waren. Als diese abends zurück kamen, machten wir uns auf den Weg nach Kharghar, um uns den Iskon-Tempel anzusehen und bei der Zeremonie dabei zu sein.
Vor dem Eingang mussten wir unsere Schuhe ausziehen und abgeben. Dann bekamen alle eine Art Meditationskette aus 100 weißen Kugeln, zu denen man ein paar Worte in Sanskrit sprechen musste. Danach gingen wir gemeinsam in den Tempel. Frauen mussten auf die rechte Seite, Männer auf die linke. Ein paar Männer machten Musik und einige tanzten dazu. Vorne war ein Altar aufgebaut, auf welchen Götterfiguren standen. Nach ungefähr 15 Minuten verließen wir den Raum und gingen nach Hause oder Unternahmen noch etwas mir den Familien. Es war sehr interessant die Traditionen und die Zeremonie mitzuerleben.

Nora Joos

24.10.2018 – Pferdereiten und Besuch beim Bürgermeister

Diesen Mittwoch stand uns Deutschen in der Schule Reiten bevor. In der Yogastunde zuvor übten wir für das Cultural Event am Montag und versuchten uns auch an komplizierten Übungen mit Kopfstand. Danach ging es dann in den hinteren Teil des Schulgeländes zu den Ställen. Dort warteten mehrere Trainer mit drei Pferden auf uns. Zuerst wurden wir grundlegend über das Reiten und die Schulpferde informiert, denn an der Delhi Public School gab es Reiten gegen einen Aufpreis als Schulfach. Nun durften die ersten drei Mutigen in den Sattel. Nach und nach durfte jeder, der wollte ein paar Runden reiten. Zum Schluss machten wir noch Wettrennen, bei denen wir eine kurze Strecke zurücklegen, mit einem Ball einen Eimer auf den Boden treffen und daraufhin wieder zurückreiten mussten. Bevor wir uns auf den Weg zum Rathaus von Navi Mumbai machten, halfen uns vier indische Schülerinnen ein Lied in Sanskrit – der ältesten indischen Sprache – zu singen.
Danach fuhr uns ein Schulbus zum Rathaus. Als erstes trafen wir auf den Bildungsbeauftragten, welcher nebenher noch schnell drei Telefongespräche erledigte. Dann ging es ab in den obersten Stock zum Bürgermeister. Sein Sprecher führte mit den Lehrern ein Gespräch und anschließend wurden Blumensträuße übergeben. Nach ein paar Snacks und Tee starteten wir unsere kleine Tour durch das Gebäude, welche mit dem Panoramablick auf Navi Mumbai begann. Dort konnte man viele Fotos knipsen und sogar die Schule sehen. Als nächstes gingen wir in einen großen Besprechungssaal und in den Sicherheitsraum, wo uns alles über das Überwachungssystem erklärt wurde. Die Tour endete mit einem kurzen Gang durch den Garten. Dann mussten wir auch schon wieder zurück in die Schule, um unsere Austauschpartner abzufangen und den Heimweg anzutreten.
In meinem Fall hieß dies zurück nach Mumbai und einen Mittagsschlaf machen. Später spielte ich zusammen mit meiner Austauschschülerin UNO und bei Einbruch der Nacht machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Stadt. Dann gab es auch schon Abendessen und wir legten uns schlafen.

Maybrit Mak

18.10.2018 - Mühle und Pizza

 

„Sorry, I didn’t get that.“ , sagte meine Austauschpartnerin Tanaya.  „If you have three stones in a line, it's a mill.“ (auf deutsch: Mühle), erklärte ich ihr. Mühle ist eines meiner Lieblingsspiele, welches ich Tanaya beibrachte.  Sie lernte schnell, so konnten wir kurz darauf schon spielen. Dabei hatten wir viel Spaß und Tanaya hat auch mal ein paar Mal gewonnen.

Am Abend zog ich ein traditonelles Kleid an. Wir wollten zum dasshera-Festival gehen. Wir trafen uns bei Tanayas Freundin, um von dort aus tanzen zu gehen. Doch es regnete. So beschlossen wir bei Anushka zu bleiben und Pizza zu bestellen. Sie sollte um 10.30 Uhr Abends kommen, aber um 12 Uhr war sie immer noch nicht da. Deshalb holte Tanayas Vater Sina, Maulie, Tanaya und mich ab und wir gingen zu Domino's Pizza essen. Es war schon fast 2 Uhr Morgens, als wir endlich schliefen.

Julia Hofherr

19.10.2018 - Saraswati und Hanuman

Das 10 tägige Navaratri-Festival endete gestern, wobei der letzte Tag den Höhepunkt darstellte. Während des Gebetes hatte meine Familie ihre wichtigsten Bücher der Göttin Saraswati geopfert. Im Laufe des Tages soll Saraswati Weisheit und Wissen in die Bücher übertragen. Am Tag darauf wird dann aus jedem Buch ein bisschen gelesen, um Saraswati für das Wissen zu danken. Meine Familie kommt aus Südindien und es ist oft der Fall, dass die Bräuche je nach Herkunftsort variieren. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Mumbaier Zug in einen anderen Stadteil um einzukaufen. Normalerweise sind die Züge hoffnungslos überfüllt, aber da die Meisten heute frei hatten konnten wir damit reisen. Am Abend besuchten wir noch eine Tempelanlage des hinduistischen Affengotts Hanuman. Als wir kamen war eine Prozession mit der Göttin Durka im Gange.

Lukas Ignatzi (10c)

 

27.10.18 - VLog

17.10.2018 - Schulbesuch

Am Mittwoch dem 17. Oktober besuchten wir die Schule unserer Gastschüler. Wir hatten verschiedene Fächer wie Yoga, Kunst, Tanz, und English. Wir machten auch einen Spaziergang, um uns das Schulgelände anzusehen. Den Nachmittag verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Am Abend trafen wir uns mit unseren Gastschüler auf einem Festival in Navi Mumbai. Wir hatten alle viel Spaß!


Paula Heller

16.10.2018 - Goethe-Institut

Zuerst sind wir zur Schule gekommen und wir hatten etwas Zeit um uns darüber zu unterhalten, wie es uns in unseren Familien so ergeht. Nach kurzer Wartezeit sind wir zum Goethe-Institut nach Mumbai mit dem Bus gefahren. Wir haben dort über Vorurteile geredet, die Deutsche gegenüber Indien und Indern haben und andersherum. Im Anschluss daran sind wir an den Strand von Mumbai gefahren, der im Vergleich zur Stadt erstaunlich sauber war. Es gibt inzwischen immer wieder Aufräumaktionen, die ehrenamtliche Gruppen organisieren. Am Nachmittag hatten wir dann noch Zeit, eine Ausstellung des Goetheinstitutes zu besuchen, in der Fotos eines deutschen Fotografen zum Thema Mumbai gezeigt wurden. Eine aus Österreich stammende Mitarbeiterin des Institutes hat uns dann noch erklärt, welche Aufgaben das Goetheinstitut wahrnimmt und welche Arbeitsmöglichkeiten es bietet.

Bennet Grabovac

14.10.2018 - Der erste Tag in Indien

Sonntag, 14. Oktober 2018

Heute war unser erster Tag in Indien. Da wir erst spät nachts in Mumbai angekommen waren, durften wir erst einmal ausschlafen und wir waren den ganzen Tag in den Familien, um sie besser kennenzulernen. Zum Frühstück gab es bei den meisten Sandwiches, Müsli oder Omelett. Danach zeigten uns die Gastfamilien ihre Wohnungen, die alle in Hochhäusern sind. Die Wohnungen sind nicht groß, aber trotzdem sehr schön.

Nach dem Frühstück kamen die beiden Omas meiner Austauschpartnerin zu Besuch und sie machten ein traditionelles Begrüßungsritual mit mir. Da meine Partnerin zur Musikstunde musste, brachte mich ihre Schwester zu Nora und deren Austauschpartnerin. Nach der Musikstunde gingen wir in eine der größten Malls in Indien, in der es viele indische Läden gab, aber auch Läden mit bekannten Modemarken. Essen gab es beim indischen McDonalds, bei dem es ganz anders schmeckt als in Deutschland. Wieder zuhause zeigte mir meine Gastschwester mein ´Outfit´, das ich abends beim Navrati-Festival tragen würde. Das Navrati-Festival ist ein religiöses Fest, das noch bis zum 23. Oktober dauert und es wird zu Bollywood-Musik im Kreis getanzt. Es war sehr interessant zu sehen, wie gut die Inderinnen und Inder tanzen können. Auf dem Festival war alles so, wie wir es aus Bollywoodfilmen kennen.

Jana Maier (10b)

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