Aktionstag Toleranz - Akzeptanz von Vielfalt!

 
Tagesüberblick

Der zweite Mensa-Aktionstag im Jubiläumsjahr der GTB am Hellenstein-Gymnasium stand ganz im Zeichen von Toleranz. In der  mit Frühlingsblumen geschmückten Mensa spürte man bereits beim fairen Frühstück eine positive Stimmung und viel Freundlichkeit.

Nach dem Frühstück trug Kera Cook in der HG Mensa sehr authentisch ihren Vortrag "Hungern war gestern" den Mädchen der Jahrgangsstufen 8-10 vor und regte damit  zu Gesprächen und zum Nachdenken an. Wer glaubt, dass Tanzen nur etwas für Mädels sei, wurde an diesem Tag Lügen gestraft. Die Jungs derselben Altersstufe erlebten nämlich zeitgleich zu der Veranstaltung in der Mensa mit Alan Brooks und dem Hope Theatre, wie Toleranz im wahrsten Sinne des Wortes „bewegt“. Motiviert durch Trommelrhythmen, Klatschen und laute Musik erprobten die Jungs die Ausdrucksmöglichkeiten ihres Körpers beim Tanz - individuell, mit Partner und in der Gruppe.

 

Sie bewiesen Rhythmusgefühl, Ideenreichtum, Sprungkraft und zeigten  akrobatische Meisterleistungen. Von der anfänglichen Skepsis war nichts mehr zu spüren und der Spaß überwog am Ende sichtlich. Ein Höhepunkt des Tages war das Zusammenkommen aller 120 Jungs in der HG Turnhalle, um gemeinsam zu tanzen oder das Gelernte den anderen vorzuführen. Der Applaus, der jeder Gruppe gespendet wurde, galt der gelebten Toleranz am Mensa-Aktionstag, der mit einem gemeinsamen Mittagessen endete.  

Christa Sturm

 

Bericht über den Mensa-Aktionstag


Am 15 März 2017 fand der Mensa- Aktionstag des Hellenstein-Gymnasiums zum Thema „Toleranz“ statt, an dem fast die ganze Schule beteiligt war. Für diesen Tag wurden für einzelne Klassen verschiedene Workshops organisiert.
Schon um 7:00 Uhr morgens fing der Tag in der Mensa an. Die beiden 5er Klassen betreuten das faire Frühstück,  an dem sich jeder für wenig Geld bedienen konnte. In der zweiten Stunde kam auch die Parallelklasse hinzu. Gemeinsam tanzten, lachten und sangen sie in englischer Sprache, zusammen mit ihrem Englischlehrer.
Nach der großen Pause ging es für die Klassenstufen 8-10 los. Erstmal wurden sie in Jungs und Mädchen aufgeteilt. In der Mensa hörten die Mädchen einen Vortrag  des Ex-Models Kera Cook. Sie berichtete über die Schattenseiten des von außen betrachtet glamourösen Lebens als Model. Einige werden sie kennen, oder zumindest von ihr gehört haben, da sie schon Kandidatin bei Germanys Next Topmodel war.


Die Jungs wiederum wurden in ihren eigenen Klassenstufen auf verschiedene Bereiche des HGs aufgeteilt und hatten jeweils unterschiedliche Workshops zum Thema Körpererfahrung durch Tanz. Klasse 8 und 9 wurden Tänzern und Trommlern aus Nairobi zugeteilt, Klasse 10 durfte bei Alan Brooks, einem englischen Tänzer, pädagogisches Tanzen in der HG Halle ausprobieren.
Diese Schüler-Workshops gingen den ganzen Vormittag. Da der Vortrag für die Mädchen viel früher endete als die Workshops der Jungs, haben nicht alle Mädchen das gemeinsame Ende der Veranstaltung in der Turnhalle miterlebt.
Nachdem wir den ganzen Tag in der Schule unterwegs waren, um Eindrücke zu sammeln, können wir abschließend sagen, dass der Aktionstag sehr vielseitig war und die einzelnen Gruppen sehr angesprochen hat, denn die Teilnehmer waren immer ganz bei der Sache.

Anika Christ und Laura Henßeler, Klasse 9a

 

Ich – Du – Wir: Toleranz im Schulalltag

 

„Bei mir selbst anfangen“ – das ist es, was die Goldene Regel des Zusammenlebens fordert. Und so stand in der ersten Phase des Unterrichts das Ich im Vordergrund. Um das Vorwissen zu aktivieren, formulierten die Schülerinnen und Schüler, was Toleranz für sie bedeute. Völlig in Ordnung war es dabei, dass die eine Lerngruppe bereits über ein sehr differenziertes Vorwissen verfügte, während bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern noch viele Fragezeichen standen, die jedoch im Laufe des weiteren Unterrichts gefüllt wurden.

 

 

Die Frage „Woher kommt es, dass ich so bin, wie ich bin?“ führte den Schülern vor Augen, dass viele Eigenschaften, die uns ausmachen, dem Zufall geschuldet sind, und dass das für unser Gegenüber, das Du, genauso gilt. In zufällig ausgelosten Tandems fanden die Schülerinnen und Schüler heraus, worin ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestanden, und präsentierten eine davon dem Plenum wahlweise als Zeichnung, Pantomime oder Erklärung, sodass die Mitschüler aktiv eingebunden waren. Gemeinsamkeiten und Unterschiede reichten von äußerlichen Merkmalen wie der Haarfarbe und des Geschlechts über Vorlieben bis hin zum gleichen Wohnort.

Das Ich und das Du ergeben ein Wir, wobei das Wir im Alltag und gerade auch in der Schule immer wieder durch fehlende Toleranz, Akzeptanz und Respekt gestört wird. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es nun, Szenen aus dem Schulalltag zu entwerfen und vorzuspielen, die zeigen wie, jemand ausgeschlossen, gemobbt oder „nur“ genervt wird. Gerade Letzteres nimmt in unserem Alltag einen großen Raum ein und es ist sehr schwer, dem entgegenzuwirken, weil dieses Verhalten so scheinbar harmlos daherkommt. Zusatzaufgabe war es, den Punkt in der Spielszene zu finden, an dem ein Eingreifen sinnvoll wäre, um die Spielszene zu einem für das Opfer glücklicheren Ausgang zu führen. Alle Gruppen setzten die Aufgabe sehr gut um und es wurde auch die ganze Bandbreite problematischen Verhaltens thematisiert. Deutlich geworden ist auch, wie viel Mut es von einem Einzelnen erfordert, zugunsten des Opfers einzugreifen. Das in den weiteren Schulalltag hineinzutragen, ist die Aufgabe, die die Schüler aus dieser Unterrichtsstunde mitnehmen.

Am Ende stand für die eine Lerngruppe noch die Frage im Raum, ob es auch Grenzen der Toleranz gebe. Einig waren sich die Schüler, dass Toleranz da aufhöre, wo sie kriminelle oder illegale Aktionen dulde. Die schwierige Frage, ob man tolerant gegenüber intoleranten Menschen sein müsse, zeigt, wie komplex das Thema ist.

Hochmotiviert waren beide Lerngruppen und es wäre wunderbar, wenn all das Selbstbewusstsein, all die Offenheit und all der Mut, die ich beobachten konnte, in den Schulalltag zurückgetragen werden könnten.

Franziska Sauerer

 

 

Peerteaching im Rahmen des Mensa-Aktionstags!


Eine Einführung in die kulinarischen Genüsse der französischen Küche gaben Veronika Busch und Mirela Tomaskovic aus dem Seminarkurs der Kursstufe 1 für die Klasse 5a und die Klasse 10c. Sie erklärten anschaulich die Besonderheiten eines französischen Menüs und entlarvten geschickt die vielen Klischees rund um die Essgewohnheiten der Franzosen. Abgerundet wurde der anschauliche Vortrag durch ein Quiz zum erworbenen Wissen, bei dem sich sowohl die Fünftklässler als auch die Zehntklässler rege beteiligten, um die mitgebrachten Süßigkeiten zu ergattern. Die 10c hatte zudem die Möglichkeit durch das Peerteaching Einblick in die Arbeitsweise des Seminarkurses zu bekommen und Fragen zu stellen, denn viele Schüler dieser Klasse möchten das Seminarfach nächstes Jahr belegen, um sich so bereits auf die wissenschaftliche Arbeitsweise an Universitäten und Hochschulen vorzubereiten. Veronika und Mirela ist es gelungen eine tolle Stunde für beide Zielgruppen zu präsentieren.


Nicole Iskounen

 

„Gemeinsames Tun schafft Toleranz!“


Nach der Lektüre des Jugendbuchs "Samir und Jonathan" von Daniella Carmi gestaltete die Klasse 6b ein Plakat zum zentralen Thema des Buches „Toleranz und Freundschaft“. Die Bilderleiste am unteren Rand des Plakats, das in der Mensa ausgestellt war, zeigt die Klasse bei der Plakatgestaltung und beim gemeinsamen Fladenbrotbacken.


Brigitte Hofmann