Mittagessen auf Kanadisch

In der kanadischen Provinz Québec wird aus historischen Gründen Englisch und Französisch gesprochen. Mit der Sprache einher gehen natürlich Traditionen, Bräuche, die Lebensweise und schließlich auch die Küche. Die Klasse 8a hat sich in den letzten Wochen im Französischunterricht damit auseinandergesetzt und versucht, zwei besonders beliebte Speisen aus Québec in der HG-Küche zuzubereiten, nämlich zunächst einmal "La Poutine" (wird ausgesprochen wie der russische Präsident!) und "Chien chaud", eine Variante des klassischen Hot-Dog. Also Fastfood eigentlich, aber doch mal anders.


"Poutine" sind sehr krosse Pommes frites mit einer selbstgemachten Soße aus Rinder- und Hühnerbrühe, etwas Barbecue-Sauce oder auch Ketchup und Gewürzen. Diese gibt man über die Pommes und darauf dann Cheddar-Cheese in kleinen Stücken. Aber auch mit Mozzarella schmeckt es richtig lecker.


Bei der Vorbereitung hat jeder schnell seine Aufgabe gefunden, am Herd, am Schneidebrett oder bei der Tischgestaltung, so dass das Mittagessen à la québecoise schnell fertig war und alle zusammen essen konnten. Was natürlich bei keinem kanadischen Essen fehlen darf, der Ahornsirup, das kanadische Lebensmittel schlechthin. Dieser wurde in einer leckeren Teevariante als Getränk zum Essen angeboten. Und wie es bei vielen gelungenen Zusammenkünften ist,  haben die meisten Schüler und Schülerinnen am Ende doch in der Küche gegessen und bei fröhlichen Gesprächen und dem gemeinsamen Aufräumen einen etwas anderen Schulvormittag ausklingen lassen.


Klasse 8a und Nicole Iskounen