Studienfahrt Kursstufe 1 nach Paris

Sonntag 10.Juli.2016 20:30 Uhr – nach und nach füllt sich der bis zu diesem Zeitpunkt menschenleere ZOB neben dem HG mit Schülern. Es soll nach Paris gehen. Ehe man realisiert, dass das Warten nun tatsächlich ein Ende hat, setzt sich der Bus in Bewegung. Mit 26 Schülern und 3 Begleitpersonen machen wir uns auf den Weg in die Metropole Frankreichs.


Zur großen Freude aller war der Bus sehr geräumig und ermöglichte den meisten eine mehr oder weniger erholsame Nacht. Die Fahrt verlief pannenfrei und frühmorgens um 6:30 Uhr wurden wir von der aufwachenden Stadt am Hotel begrüßt. Ein wenig Stadtluft schnuppern, schnell die Koffer ausladen und dann direkt weiter zu nächsten Metrostation. Nach kleineren Wartezeit waren alle mit der Metro-Wochenkarte (carte navigo semaine) ausgestattet und bereit die Hauptstadt zu erkunden. Bereits an diesem Tag galt es gefühlt 100 km zu Fuß zurück zu legen, um Sehenswürdigkeiten wie Père Lachaise (berühmter Friedhof), die Bastille, le Marais (Stadtviertel), die Liebesbrücke und vieles mehr zu betrachten. Das war wohl auch der Grund warum die meisten an diesem Tag müde zu Bett gingen.


Ausgeschlafen begann der nächste Tag mit großer Vorfreude. Der Eiffelturm - DAS Wahrzeichen Frankreichs stand auf unseren Plänen. Nachdem wir bei den Sicherheitskontrollen vor dem Eiffelturm so ziemlich alles abgeben mussten, was auch nur annährend für einen Anschlag hätte genutzt werden können, zeigte sich Paris von einer noch „besseren“ Seite: mit gesalzenen Preisen! Nach den Sicherheitskontrollen konnte man natürlich seinen gerade abgegebenen Wasservorrat wieder nachkaufen. Die Aussicht vom Eiffelturm ließ uns dies aber bald wieder vergessen. Unbeschreiblich, könnte man es nennen. Auch die Schifffahrt auf der Seine war ein schöner Gesamtüberblick auf Paris. Doch natürlich lief nicht alles so problemlos und malerisch ab, wie man zu denken vermochte.


Mittwochs besichtigten wir Versailles. Erstaunlich, wie groß die Gartenanlage und wie prunkvoll das Schloss ist. Selbstverständlich war auch für die Künstler unter uns etwas geboten: ein Besuch im Louvre. Die Mona Lisa einmal hautnah erleben, ein Traum.

Wieder einmal klingelte der Wecker uns aus unserem Schlaf. Donnerstag - Nationalfeiertag. Es war wohl einer der mulmigsten Tage dieser Studienfahrt. Ein Gedanke an die vergangenen Anschläge in Frankreich ließ uns ein wenig zittern, dennoch setzen wir unser Programm fort. Wir bestiegen Notre Dame, sogar bis zum Glöcknerturm und hatten einen wundervollen Ausblick auf die Flugshow der Militärparade. Trotz der Kälte hoch oben, war niemand von diesem exzellenten Fotomotiv zu entfernen.
Am Abend genossen wir gemeinsam den herrlichen Ausblick vom Berg bei Sacré-Cœur auf das Feuerwerk zum Nationalfeiertag und die funkelnden Lichter der Stadt.
Das Angebot an Museen war sehr groß: Ein Naturkundemuseum, ein Naturwissenschaftsmuseum aber auch ein Armeemuseum gaben allen die Chance sich ein wenig fortzubilden.


Freitags besuchten wir noch die Katakomben von Paris. Tausende Totenschädel und Knochen verschafften durchaus ein wenig Respekt. Nach einer kulturreichen Woche mit vielen Erlebnissen traten wir um 21 Uhr nun die Rückfahrt nach Heideheim an.

Vielen vielen Dank an Fr. Stieglitz und Hr. Maier für diese tolle Studienfahrt. Danke, dass sie, obwohl wir es ihnen nicht immer leicht gemacht haben, trotzdem einen kühlen Kopf bewahrt haben und uns eine schöne Zeit beschert haben. Danke, für die lockere Stimmung und den Spaß, den wir dadurch hatten. Zu guter Letzt noch herzlichen Dank an Chris, der durch seine lässige und fröhliche Art es immer wieder geschafft hat, uns aufzumuntern und die Stimmung hoch zu halten.


Wir würden sofort wieder mit nach Paris!
André Römer (Kursstufe 1)